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Ziel der Familienberatung ist es, gemeinsam mit der Familie, Aufgabenstellungen zu formulieren und nach Lösungen zu suchen, die für alle Familienmitglieder annehmbar sind.
Der Blick liegt dabei auf den Kompetenzen bzw.Ressourcen der Familie. Ein besonders wichtiger Aspekt ist die Stärkung der Erziehungskompetenzen der Eltern.
Ein weiter wichtiger Fokus ist auf die Förderung und Weiterentwicklung funktionierender, konstruktiver Interaktions- und Kommunikationsmuster in der Familie, aber auch außerhalb der Familie (z. B. Kontakt mit Schule und anderen Institutionen) gerichtet.
Die Intensität der Systemischen Familienarbeit forciert vor allem Veränderung des meist völlig starren und verkrusteten Verhaltensrepertoires von Familien. Beziehung und Kommunikation werden neu definiert.
Die systemischen Interventionen sollen vor allem darauf abzielen, dass störungsauslösende Verhaltensweisen, Einstellungen und dysfunktionale Problemlösungsmuster verändert werden können.
So soll die Grundlage für neue Handlungsmöglichkeiten und Entwicklungsperspektiven geschaffen werden.
Der beratende Anteil bezieht sich vor allem auf konkret anstehende Alltags- und Erziehungsprobleme. Hier können z. B. die Bewältigung von Ämtergängen oder der Umgang mit Lehrern, das Fernsehverhalten von Kindern, Geschwisterrivalität uvm. Themen sein.
Die Systemische Familienberatung verzichtet dabei auf einen begleitend, betreuenden Anteil, worin ein wichtiger Unterschied zur Sozialpädagogischen Familienhilfe besteht.
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